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Automarkt

Der Automarkt in Deutschland

Auf den Automarkt wirken die direkt mit dem Auto zusammenhängende Autosteuer und der Benzinpreis belastend. Daneben wirken sich noch andere Faktoren wie steigende Lebenshaltungskosten auf den Autokauf aus. Die Kaufentscheidung wird immer mehr nach hinten verschoben. So beträgt das Durchschnittsalter eines deutschen Autos fast neun Jahre. Darunter leidet sowohl die Automobilbranche als auch die Umwelt. So würden in Deutschland 800.000.000 Liter Sprit gespart werden, wenn die Autos nur ein Jahr jünger und moderner wären.

Was es dem Automarkt hierzulande schwierig macht, ist beispielsweise die Einführung der strengen Abgasnormen, welche noch von EU-Staat zu EU-Staat verschieden sind. Ein Auto ist ja kein elektronisches Spielzeug wie ein Handy, welches alle paar Monate mit einer neuen Kleinigkeit versucht, neue Käufer zu gewinnen.

Bis 2015 sollen Autos beispielsweise nur noch 120 g CO2 auf 100 km ausstoßen. Ein Teil der auf Deutschlands Straßen fahrenden Autos hat dies jetzt schon erreicht. Wenn allerdings solche Modelle vom Kunden nicht nachgefragt werden, ist niemandem gedient. Überstürzt verabschiedete Gesetze können so wichtige Arbeitsplätze gefährden. Die individuelle Mobilität, für manche eine Art Grundrecht, wird dadurch eingeschränkt.

Vermehrt denken die Autobauer und damit der Automarkt auch über alternative Antriebsmöglichkeiten nach. Über kurz oder lang werden Benzin und Diesel nicht mehr zur Verfügung stehen und vom Elektroauto abgelöst werden. Dies ist aber nur eine der bereitstehenden Alternativen. Schon heute gibt es verschiedene Antriebe, angefangen vom Wasserstoffauto über Biosprit und Biogas, sogar mit Holz wird experimentiert.
Die angezogenen Spritpreise, wobei Diesel inzwischen fast so teuer ist wie Benzin, sorgen für den Rückgang von Verkaufszahlen bei bestimmten Autotypen. Große Autos haben es zunehmend schwerer, einen Abnehmer zu finden. Im Mai, dem wichtigsten Verkaufsmonat für Autos, gab es lediglich 275.300 Neuzulassungen. Das sind sechs Prozent weniger als im Vorjahresmonat.  

Im ersten Quartal gab es 736.000 Neuzulassungen. Dies entspricht einer Steigerung um drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Mehrwertsteuerschock scheint überwunden. Auffällig war der Ausreißer im März mit einem Minus von 14%, was auf die frühen Ostern, die wenigen Arbeitstage und der Änderung in der statistischen Berechnung zurückzuführen ist.
Dabei ging dies mehrheitlich auf Kosten der deutschen Hersteller und nicht zu Ungunsten der Importeure. Auf das gesamte Jahr 2007 gerechnet, ist der Automarkt mit 3,2 Millionen Neuzulassungen auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken.

Russland wird in Europa zukünftig den größten Automarkt haben. Bereits 2010 rechnet man mit über 3,7 Millionen Neuzulassungen. Beliebt sind dort zurzeit Chevrolet und Toyota.