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Gebrauchtwagen Vergleich

Gebrauchte im Vergleich: VW Golf

Auf der Suche nach bestimmen Gebrauchtwagen lassen sich für einige Modelle sehr einfach Vergleiche und Berichterstattungen durchführen.
Eines dieser Modelle ist der VW Golf.

Generation Golf

Der Golf ist der Liebling der Deutschen. Er gehört zu den zuverlässigsten und beliebtesten Autos in Deutschland schlechthin.
Gleichzeitig ist er das hierzulande meistverkaufte Modell.

In maßgeblichen Bewertungen erscheint der Golf in einem guten Licht. Im Autobild-Kummerkasten sucht man den Golf vergeblich und auch Bei ADAC, TÜV oder DEKRA sind Mängelprognosen zum Golf V kaum vorhanden, die Anzahl der tatsächlichen Fehler ist schwindend gering.

In fast allen Testberichten schneidet der Golf gut ab.
Vor allem bei den in den letzten zwei Jahren gebauten Modellen ist die Mängelquote äußerst spärlich.
Fehler der ersten Stunde wurden mit zunehmender Produktionsroutine ausgeräumt und manche Teile wurden nach den Erfahrungen mit den Prototypen rasch umkonstruiert.
So konnten die beanstandeten Probleme behoben werden.

Technische Hintergründe

Mittlerweile funktioniert die Tankentlüftung der Generation Golf einwandfrei. Anfangs führte diese zu dauerndem Abschalten der Zapfpistole.
Auch der elektrische Kühlerlüfter machte zunächst Schwierigkeiten, bis die VW-Ingenieure das Teil nach wenigen Monaten modifizierten.

Beim Golf V bewahrheitet sich, was in der gesamten Autobranche festgestellt wurde: Die meisten Störungen sind auf ein aufwendiges Elektronik- Equipment zurückzuführen.

Beispielsweise musste beim Golf V die prinzipiell empfehlenswerte vollautomatische Klimaanlage namens Climatronic bis 2005 mehrfach umprogrammiert werden.
In den meisten Fällen lassen sich die Probleme mit der Elektronik durch ein Update beheben.

Als absoluter Dauerrenner errang der VW Golf 5 im Dekra-Mängelreport in der Kategorie von 60 bis 90 Tausend Kilometer Laufleistung den verdienten Platz 1. Damit ist er das Auto mit den geringsten Fehlern in dieser Rubrik.

Wer rostet, der rastet

Anhand einer voll verzinktern Karosserie lässt sich ein langes Leben eines Automobils prognostizieren.
VW jedoch spart sich die Konservierung, auf die er bei allen Modellreihen sowohl bei Fahrwerk, Motor als auch Getriebe verzichtet.

Unschöne Rostansätze ab einem gewissen Alter sind das Resultat. Golf-Fans sollten hier durchaus ein Auge auf diese Schwachstellen haben.
Schon bei vier Jahre alten Modellen zeigen sich ganz deutlich Rostansätze.
Dies sollte man beim Kauf eines gebrauchten Golfs beachten.

Zwar dürfte es Jahrzehnte dauern, bis beispielsweise der Querlenker durchgerostet ist, jedoch verursacht ein schlechter Allgemeinzustand der Karosserie zusätzliche Kosten bei Reparaturen.
Festgerostete Schrauben erhöhen den Arbeitsaufwand enorm.

Weitere kleinere Mängel

Als Qualitätsmangel sind den Beurteilungsinstanzen der Auto-Magazine und der Internetforen nur vorhandenes Knarren und Knarzgeräusche im Innenraum zu Ohren gekommen.
Hier sollte VW die Plastikausstattung besser verschrauben.
Ansonsten gibt es wenig Grund zu Klage.

Meist sind die Beanstandungen des Golfes aber nur Kleinigkeiten, die in der Werkstatt schnell zu beheben sind.

Für Eigentüftler ist der Griff zum Werkzeug hingegen schwierig.
Die zunehmend komplizierte Technik verlangt nach einem Meister vom Fach.

Aber das ist mittlerweile bei allen Neuwagen und damit bei den jungen Gebrauchten so.
Insgesamt schneidet der Golf sehr gut ab.

Die Investition lohnt sich und auch beim Kauf aus vierter oder fünfter Hand kommt die Golf Generation gut bei weg.
Gerade bei jungen Leuten ist der Wolfsburger überaus beliebt und kutschiert zuverlässig in den ersten eigenen Urlaub, zur Arbeit oder zur Uni.
Dabei steht er deutlich weniger häufig in der Werkstatt als andere vergleichbare Modelle, die in der Anschaffung zwar billiger, durch die häufigen Mängel jedoch reparaturanfälliger sind.
Der Golf V besteht somit sein Examen als Langzeit-Auto.