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Wissenswertes

Reparaturen am Gebrauchten

Die Autobauer oder die Händler bieten teilweise eine Gebrauchtwagengarantie, die man in den jeweiligen herstellergebundenen Werkstätten in Anspruch nehmen kann.

Wenn diese abgelaufen ist, dann lohnt es sich in jedem Fall Preisvergleiche der Kfz-Werkstätten anzustellen.
Wenn der Wagen nicht mehr anspringen will  oder einmal liegen bleibt, dann ist hilft nicht immer die Werksatt der ersten Wahl.
Schnelle Hilfe ist gefragt. Eine Panne kann einen auf der Urlaubsreise teuer zu stehen kommen. Mercedes Benz beispielsweise bietet einen Pannenservice, der vorbildlich ist.

Pannenservice

Service 24 ist eine Hotline der Mercedes-Benz, die rund um die Uhr besetzt ist, und europaweit die Pannenhilfe, den Werkstattservice und die Weiterfahrt organisiert.

Gerade zur Urlaubszeit im Ausland ist kompetenter Reparaturservice durch die der dortigen Niederlassungen gefragt. Die bei jedem Mercedes-Benz serienmäßig enthaltene Mobilitätsgarantie MobliloLife gilt bis zu 30 Jahre und besteht aus einem umfangreichen Leistungs- und Servicepaket.
Dazu zählt der kostenlose Personentransport per Taxi, Bahn oder Flugzeug genauso wie die schnelle Pannen- oder Starthilfe vor Ort. Mercedes-Benz übernimmt außerdem die Übernachtungskosten am Ort der Panne für maximal fünf Nächte pro Fahrzeuginsassen für die Dauer der Reparatur. 

Reparaturkosten

Deutschlandweit gibt es ein starkes Stadt-Land-Gefälle bei anfallenden Reparaturkosten. Werkstätten auf dem Lande sind meist billiger als ihre städtischen Kollegen.

Vor Wartungen oder größeren Reparaturen, die geplant werden können,  lohnt es sich demnach nicht nur die Preise der Kfz-Betriebe am Wohnort zu vergleichen, sondern auch einen Ausflug in die Peripherie zu starten, um die günstigste Werkstatt zu ermitteln.

Durchschnittlich sind freie Werkstätten nach wie vor billiger als die händlergebundenen Vertragswerkstätten.
Bundesweit konkurrieren 20 000 freie Kraftfahrzeugwerkstätten mit den Vertragspartnern der Autobauer.

Die Stiftung Warentest hat in der jüngsten Vergangenheit festgestellt, dass teilweise Preisunterschiede über 300 Prozent zu verzeichnen sind.

Während man bei Vertragswerkstätten für eine große Inspektion bis zu 450 Euro löhnen darf, ist die Generaluntersuchung in manchen freien Werkstätten schon ab 105 Euro zu haben.

Da Gebrauchtwagen gewöhnlich Reparaturanfälliger sind als Neuwagen, ist die gezielte Auswahl der Werkstatt umso rentabler.
Verschleißteile müssen regelmäßig erneuert werden und einmal im Jahr wird ein Rundum-Check empfohlen. Allgemein zahlen Kunden in deutschen Vertragswerkstätten durchschnittlich 16 Prozent mehr für einen Standardservice als in einem unabhängigen Betrieb.

Preisunterschiede bei einer Reparatur von Verschleißteilen belaufen sich auf bis zu 50 Prozent.

Freie Werkstätten

Warum eine freie Werkstatt um so vieles günstiger sein kann, liegt an den geringeren Personalkosten. Oft schraubt der Chef noch selbst am Reparaturfahrzeug herum.
Kaum ein Kfz-Betrieb beschäftigt mehr als 5 Mechatroniker.

Neben dem geringeren finanziellen Aufwand für Mitarbeiter stellt der persönliche Kontakt innerhalb des mittelständischen Meisterbetriebes ein weiteres Plus dar. Persönliche Betreuung ist gefragt wie nie und steigert die Kundenbindung.

Dass die Mechatroniker kleiner Werkstätten schlechter seien als ihre Kollegen in den großen händlergebundenen Reparatur-Anstalten ist indessen nur ein Vorurteil.
Mitarbeiter freier Werkstätten können sogar mehr, denn sie werden ständig professionell geschult, um mehrere Markentechnologien gleichzeitig zu beherrschen.

Nach Expertenmeinung rangieren die freien Werkstätten in Deutschland auf einem sehr hohen Qualitätsniveau. Nach Kundenbeurteilungen liegen die Unabhängigen gerade im Bereich der Kundenfreundlichkeit von Mitarbeitern weit vorne.

Auch das günstige Preis-Leistungsverhältnis wird von den befragten Personen hervorgehoben. Dabei stehen die freien den herstellergebundenen Werkstätten in puncto Zuverlässigkeit und Sicherheit in nichts nach. Die Europäische Union (EU) hat die Position der freien Werkstätten erst unlängst weiter gestärkt.

Die Daimler AG, Toyota, General Motors und Fiat müssen den Freien zukünftig technische Informationen zur Reparatur ihrer Modelle liefern. Die großen Autobauer hatten sich bisher dagegen gewehrt, der unliebsamen Konkurrenz diese Daten zur Verfügung zu stellen.

Nun gilt die Regel, dass unabhängige Kfz-Meisterbetriebe genauso auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden müssen wie ihre herstellergebundenen Wettbewerber.
Der Informationsfluss muss gewährleistet werden, sonst drohen den Autobauern hohe Geldstrafen, die nach EU bis zu zehn Prozent des Umsatzes betragen können. In Kundenzufriedenheitsstudien schnitten die autorisierten Vertragswerkstätten der Autobauer bei der Bewertung zwar besser ab, die freien stehen nach Angaben des Zentralverbandes der Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes den Herstellerpartnern jedoch in nichts nach. Die unabhängigen Reparaturbetriebe bürgen für Sicherheit und Zuverlässigkeit wie ihre herstellergebundenen Konkurrenten.

Über den verschärften Wettbewerb der Serviceanbieter im Kraftfahrzeugbereich freut sich der Verbraucher, denn geringere Arbeitskosten und günstigere Ersatzteilpreise führen zu Einsparungen, die der Autohalter direkt im Portemonnaie bemerkt.