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Wissenswertes

Tipps und Tricks beim Gebrauchtwagenverkauf

Mit dem Kauf eines neuen PKW geht meistens auch der Verkauf des bisherigen Fahrzeuges einher.

Ohne Erfahrung können Sie dabei als Käufer unangenehme Erfahrungen machen.
Ob der Käufer glaubwürdig erscheint, wie Sie sich gegen Diebstahl bei der Probefahrt sichern und Betrug oder Falschgeld ausschließen, das sind wichtige Punkte, die Sie vor Unterzeichnung des Vertrages und der Übereignung des Kfz beachten sollten. 

Einige praktische Tipps helfen Ihnen, Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen und Ihren Gebrauchten erfolgreich zu „vermarkten“.

Prüfung vorab

Es ist empfehlenswert, den Pkw vor dem Verkauf bei einem autorisierten Fachhändler oder in einem anderen Kfz-Betrieb prüfen zu lassen.
Wenn sie dem interessierten Käufer einen Prüfbericht vorlegen, ist Ihr Gebrauchtwagen besser verkäuflich.

Außerdem erfahren Sie so den individuellen Marktwert ihres alten Autos. Der betreffende Markenhersteller schätzt ihren Altwagen zuverlässig ein. Der professionelle Gutachter bietet optimale Sicherheit bei Schätzwert oder Zustandsbewertung.

Auto aufpolieren

Bevor Sie ihr Auto zum Verkauf anbieten, sollten Sie es in Topform bringen. Falls der Wagen in Kürze zum TÜV oder zur Abgassonderuntersuchung (AU) muss, sollten Sie diese Termine vor dem Anbieten erledigen.
Denn so steigt der Wert Ihres Fahrzeuges. Des Weiteren sollte der PKW in gutem Wartungszustand sein. Kleine Defekte können den potenziellen Käufer misstrauisch machen.

Kontrollieren Sie Ölstand, Wasserstand, Scheibenwasser und Reifenluftdruck. Schauen Sie, ob die  Beleuchtung funktioniert. Überprüfen Sie die Gültigkeit von TÜV- und AU-Plakette.

Lassen Sie eventuell auftretende Mängel in einer Werkstatt beheben.
Der erste Eindruck ist oft entscheidend für den Kauf oder Nichtkauf eines Gebrauchten. 

Reinigen Sie deshalb Ihr Fahrzeug gründlich von innen und außen. Vergessen Sie nicht die Reinigung der Felgen.
Spezielle im Autofachhandel erhältliche Pflegemittel sind bei größeren Abnutzungserscheinungen angebracht und können die äußere Erscheinung wieder auf Hochglanz bringen.

Bieten Sie dem Interessenten offene Perspektiven, d.h. räumen Sie auf. Der Kunde möchte sicherlich den Kofferraum und die Ablagefächer in Augenschein nehmen. Gewähren sie dem Käufer einen optimalen Einblick.

Formalitäten

Wenn Sie handelseinig werden, ist es vorteilhaft, die notwendigen Unterlagen bereit zu halten:

  • Fahrzeugbrief und -schein,
  • Scheckheft / Wartungsheft,
  • Bedienungsanleitung,
  • Belege über Um- und Einbauten oder größere Reparaturen.

Der erste Eindruck zählt nicht nur bei der Begutachtung des Automobils, sondern schon vorher bei der ersten Kontaktaufnahme der potenziellen Vertragspartner.
In der Regel wird telefonisch ein Termin zu Besichtigung und Probefahrt vereinbart.

Bei diesem ersten telefonischen Kontakt sollten Anbieter und Interessent in jedem Falle schon einmal abchecken, ob das Gegenüber seriös und Vertrauenserweckend ist.

Auch die Preisvorstellungen und der Verhandlungsspielraum können schon ungefähr eingeschätzt werden.
Wenn es dann zu einer Besichtigung und Probefahrt kommt, gilt es für den Verkäufer folgende Hinweise zu beachten:

  • Sorgen Sie dafür, dass möglichst eine weitere Person aus Ihrem Bekanntenkreis anwesend ist, die als Zeuge fungiert.
  • Vor einer Probefahrt lassen Sie sich unbedingt den Personalausweis des Interessenten aushändigen und kontrollieren Sie, ob dieser einen gültigen Führerschein hat.
  • Überlassen Sie den Fahrzeugbrief dem Kaufinteressenten auf keinen Fall vor der Bezahlung, sondern erst wenn ein Kaufvertrag abgeschlossen ist.
  • Bei der Probefahrt sollten Sie unbedingt dabei sein.
  • Verschweigen Sie keine Mängel oder gar Unfallschäden.  Sie sind gesetzlich verpflichtet, dem Käufer Ihnen bekannte Mängel mitzuteilen.
  • Bei der Annahme von Schecks ist Vorsicht geboten. Barzahlung ist vorzuziehen.

Zählen Sie den Betrag und prüfen ihn auf  Vollständigkeit und Echtheit bei der Geldübergabe.
Am besten treffen Sie sich mit dem Käufer zum Vertragsabschluss direkt in Ihrer Bank.

Lassen Sie sich nicht auf fragwürdige Anzahlungen ein, sondern händigen Sie den Fahrzeugbrief erst dann aus, wenn die gesamte Summe bezahlt wurde.
Im Kaufvertrag sollte unbedingt die genaue Uhrzeit der Fahrzeugübergabe stehen.

Denn schon mit dem Eigentumsrecht am KFZ geht die Versicherung auf den Kaufpartner über.
Dies ist im Falle eines Falles relevant, wenn der Käufer nach der Eigentumsübertragung einen Unfall verursacht.

Ihr Schadensfreiheitsrabatt wird so nicht berührt, auch wenn das Fahrzeug noch nicht umgeschrieben war.
Eine Kopie des Kaufvertrages geht sofort an die KFZ-Zulassungsstelle und an Ihre Versicherungsgesellschaft.
Die KFZ-Steuerpflicht geht erst auf den Käufer über, wenn die Veräußerungsanzeige bei der Zulassungsstelle eingegangen ist.

Sollte der Käufer den Wagen nicht ummelden und ist unter der angegebenen Adresse nicht zu ermitteln, haftet der Verkäufer dennoch bis zu einem Jahr für die KFZ-Steuer und die Versicherungsprämie.

Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie mit dem Käufer direkt zur Zulassungstelle fahren und den Wagen dort sofort ummelden.